Der Roboter, der sich ausschließlich mit Mist befasst

Entmistungsroboter Prinzing Pribot

Saubere Spaltenböden verbessern die Stallhygiene und sorgen damit für saubere und gesunde Tiere! Insbesondere Klauenkrankheiten werden hiermit stark reduziert.

Der mit dem InMach Steuerungssystem ausgestattete Entmistungsroboter Pribot zeichnet sich besonders aus durch:

  • seine kompakte, niedrige Bauweise
  • effiziente Navigation
  • durchgängiber automatischer Betrieb
  • seine hohe Wendigkeit auch in schmalen Stallgassen
  • randnahe Reinigung

Das Entmistungssystem besteht aus einem Roboter, einer benutzerfreundlichen Fernbedienung und einer Ladestation. Der Fahrweg, sowie die Startzeiten des PriBot sind frei programmierbar und können z.B. ergonomisch durch das sogenannte Teach-In dem Roboter durch Vormachen eingelernt werden.

Seine niedrige Bauform ermöglicht es ihm, Hindernisse zu umfahren und sogar problemlos Laufgangabtrennungen zu unterfahren. Dies erwies sich als sehr tierfreundlich. Der PriBot fährt bei niedriger Batteriekapazität automatisch die Ladestation an und ermöglicht somit einen durchgängig automatischen Betrieb.

Weiterführende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Unternehmen sind im Gange und sichern somit nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit in einem globalen Markt.


"App"ttraktiver Pflanzenkultivierer

Hintergrund: Herausforderungen an die Landwirtschaft

Die Landwirtschaft sieht sich insbesondere in Hochlohnländern mit stetig steigendem Kostendruck konfrontiert. Zusätzlich steigen die Anforderungen an Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Innovative Agrartechnik und zweckmäßige Automatisierung kann einen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen und zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit leisten. Bisher sind autonom agierende Systeme häufig nicht wirtschaftlich oder unausgereift.


Die Lösung: Sensorbasierte Robotersysteme

Bei einer Vielzahl von arbeitsintensiven Manipulationsaufgaben im Agrarumfeld besteht Bedarf nach einer individuellen Objektbearbeitung. Beispiele sind das selektive Ernten sowie das präzise und ressourcenschonende Spritzen, Düngen und die Unkrautregulierung. Die Automatisierung solcher „Hand-Auge-Manipulationsaufgaben“ mithilfe von intelligenten, multisensoriellen Servicerobotern eröffnet die attraktive Möglichkeit, kosteneffektive, qualitativ höherwertige sowie umweltfreundlichere Produktions- und Kultivierungskonzepte einzuführen (z.B. im Bioanbau). Der Forschungsansatz basiert auf einem flexiblen »App«-Konzept: Je nach Anwendung findet die Ausstattung mit austauschbaren applikationsspezifischen Sensoren und Aktoren statt. Dies macht die Plattform vielseitig über das Jahr einsetzbar und führt zu einer hohen Maschinenauslastung und damit Wirtschaftlichkeit. Beispielsweise kann die Plattform sowohl im Frühjahr als auch im Herbst zur Ernte (von Sonderkulturen/Gemüse) und nebenbei in den Sommermonaten zur Schädlingsbekämpfung und Unkrautregulierung in der Pflanzenzüchtung zum Einsatz kommen. Die Partner entwickeln dazu neuartige Technologien, die den Anforderungen in einer harschen Umgebung gerecht werden.

 

Haben Sie mehr Interesse an diesem Projekt, dann lesen Sie im AgriApps-Steckbrief weiter.

 

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Förderkennzeichen: 01IM12002A-D, Laufzeit: 1. März 2013 - 29. Februar 2016

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